Fahrwerktechnik
BPW Lenkachs-Stabilisatoren
Lastabhängige Lenkstabilisation:
Achskörper und Achsschenkel sind durch wellenförmige Drucklager verbunden. Bei Geradeausfahrt hält der Nachlaufeffekt die Räder auf Kurs. Außerdem presst das Fahrzeuggewicht die Wellenkonturen der oberen und unteren Druckplatten aneinander. Die Räder bleiben in korrekter und stabiler Geradeausstellung.
Zieht der Güllewagen in eine Kurve, gleiten die Wellenflanken der Drucklager übereinander. Je nach Belastung der Achse verändert sich der Reibungswiderstand. Folglich wird abhängig von der Last (und nur mechanisch gesteuert) ein Lenkeinschlag erzeugt. Für den gleichen Einschlagwinkel an beiden Rädern sorgt eine Spurstange.

Hydraulische Federung
Hydraulische Zwangslenkung
- Verbindung zwischen Schlepper und Güllewagen über ein (Tandem) bzw. zwei (Tridem) Hydraulikzylinder
- Anlenkung am Schlepper über Konsole am Anhängebock mit Taschen und Bolzen
- in sich geschlossenes, direkt wirkendes System ohne zusätzliche Umlenkhebel
- Zylinder werden unterhalb der Deichsel angebracht, dadurch höherer Lenkeinschlag zwischen Zugfahrzeug und Güllewagen; kein Anfahrschutz notwendig
MultiSteeringSystem (MSS)
- elektrohydraulisches Lenksystem
- alle Achsen lenkbar
- Fahrstrategien: klassische "Nachlauflenkung", In-Spur-Fahrt, Hundegang, Gegen-Hangabdrift
- offizielle Straßenzulassung durch die Zulassungsstelle
- patentierter Deichselsensor (Europapatent)
- für Einachs-, Tandem-, Tridem- und Vierachs-Güllewagen
Ein Video über das MultiSteeringSystem (MSS) können Sie hier anschauen.



























